«Muttermord» von Friedrich Bestenreiner

Die Tochter, die Mutter, deren Liebhaber und eine Dreiecksbeziehung – das ist die Grundlage für einen absurden und bisher wohl einmaligen Kriminalfall.

Nur so viel sei verraten: Der Konflikt zwischen Mutter und Tochter gipfelt in einem Mord, der kein gewöhnlicher Mord ist – und der die Justiz in arge Nöte bringt. War doch diese Art von Verbrechen juristisch bisher schlicht und einfach nicht vorgesehen. Verraten sei auch, dass eine wahre Begebenheit, die sich in einem Land im Norden unseres Kontinents zutrug, den Hörspielautor und Physiker Friedrich Bestenreiner zu dieser tragikomischen, beklemmenden Geschichte angeregt hat. Und diesen unfassbaren, grotesken Fall hat Hörspielregisseur Fritz Zaugg in ein extra langes «Schreckmümpfeli» verwandelt.

Mit: Klaus Degenhardt (Erzähler), Norbert Schwientek (Richter), Walter Hess (Staatsanwalt), Ludwig Boettger (Verteidiger), Katharina Schmalenberg (Ulla Kilpinen), Barbara Magdalena Ahren (Senja Kilpinen), Siggi Schwientek (Kriminalpolizist/Streifenpolizist Kimi Kiikkonen), Marlies Fischer (Putzfrau Eila Lepola), Franziskus Abgottspon (Wildhüter Pentti Paasikivi), Barbara Falter (Gattenmörderin), Margret Nonhoff (Kindermörderin), Désirée Meiser (Chefin in der Pension)

Musik: Willy Bischof (Schreckmümpfeli-Signet), Christoph Stiefel (Hörspielmusik) - Tontechnik: Roger Heiniger - Regie: Fritz Zaugg - Produktion: SRF 2001 - Dauer: 34'

 

Redaktion: Päivi Stalder