«Nichts ist geschehen» von Sylvie Neemann Romascano

Irgendwo in der Schweiz erhält eine Frau einen Anruf aus Süditalien, ihr Vater liegt im Sterben. Hals über Kopf nimmt Dora den Zug. In Mailand verpasst sie ihren Anschluss, und der nächste Zug bleibt wegen eines Unglücks stundenlang auf freiem Feld stehen.

Im Speisewagen trifft Dora auf Francesco, steigt mit ihm auf halber Strecke aus, und sie verbringen zusammen die Nacht.

Als Dora am folgenden Tag ihr Elternhaus erreicht, ist ihr Vater bereits begraben und die Familie wieder in alle Himmelsrichtungen verstreut.

Mit Katja Reinke und Klaus Brömmelmeier

Aus dem Französischen von Claudia Steinitz - Musik: Jonas Kocher - Hörspielfassung und Regie: Stephan Heilmann - Produktion Schweizer Radio und Fernsehen, 2011 - Dauer: 83'45"