«O-Ton Ü-Tek» von Helgard Haug und Daniel Wetzel

Wer das Radio einschaltet, ist meist live dabei. Dafür sorgen Menschen, die normalerweise ungehört bleiben: die Techniker. Im Hörspiel «O-Ton Ü-Tek» spielen sie die zentrale Rolle.

Junge Frau liegt auf Bett und hört Radio.
Bildlegende: Das Radio – ein steter und teruer Begleiter. Flickr/trialsanderrors

Drei mobile Sendeeinheiten haben sich auf den Weg gemacht: nach Lippstadt, nach Torgau an der Elbe und zum Brandenburger Tor in Berlin. Vor Ort machen sie sich an die Arbeit.

Verbindungen werden aufgebaut, Pegel geprüft, Einspielungen vorbereitet, bis schliesslich alle Beteiligten an zentraler Stelle zu einer Radiosendung zusammengeführt werden können: «O-Ton Ü-Tek» hört den Technikern bei der Arbeit zu und kommt somit gewissermassen direkt aus dem Radio. Der so dokumentierte Alltag zwischen Mikrophon und Sendemast macht deutlich, dass die zugrunde liegende Technik eigentlich noch genauso faszinierend ist wie vor 100 Jahren.

Mit: Christian Fischer, Rainer Böhme, Joachim Jähnert, Peter Rudert, Thomas Schütt, Dietmar Wilkens, Uwe Lauschek, Sascha Seipel, Robert Schurmann, Vincent Lungwitz, Detlev Rebensdorf, Raimund Becker, Michael Redlich, Jürgen Rothe und Andreas Zumach

Regie: Helgard Haug und Daniel Wetzel - Produktion: DLR 2000 - Dauer: 49'

Helgard Haug und Daniel Wetzel (beide Jahrgang 1969) arbeiten seit 2000 gemeinsam mit Stefan Kaegi (Jahrgang 1972) als «Rimini Protokoll» an Theater-, Hörspiel- und Performanceprojekten. Für ihr Hörspiel «Karl Marx: Das Kapital, Erster Band» erhielten sie den Hörspielpreis der Kriegsblinden. 2014 realisierten sie «Qualitätskontrolle», das den Deutschen Hörspielpreis der ARD und den Deutschen Hörbuchpreis erhielt.

Aus urheberrechtlichen Gründen können wir Ihnen auf unserer Internetseite nur einen Ausschnitt des Hörspiels anbieten.

Redaktion: Johannes Mayr