«Robin, der Reimer» von Karlheinz Koinegg

«Wenn die Toten im November neues Leben spüren, und sich morsche Gräber öffnen wie geheime Türen» – dann ist Halloween: Die Nacht, in der sich nicht nur Geister durch den schottischen Nebel tasten, sondern auch der junge Robin, der von seinem Vater in die Stadt gesandt wird.

Robin soll für die verarmte Familie bei einem Verwandten in der Stadt Geld für die Pacht auftreiben. Doch auf seinem Weg durch Nacht und Sturm muss der Junge den verhexten Friedhof von Alloway passieren, wo bekanntlich Geister, Elfen und verfluchte Pfarrer hausen.

Und obwohl er nicht an Hexen und Gespenster glaubt, kann Robin seine Neugier nicht bezwingen, öffnet das verrostete Tor – und schleicht sich auf den alten Friedhof, wo er eine seltsame Entdeckung macht ...

Der schottische Poet Robert Burns, der das Vorbild für «Robin, der Reimer» ist, lebte von 1759 bis 1796 und ist bis heute der berühmteste Dichter Schottlands.

Mit: Enno Hesse (Robin), Natalie Spinell (Nelly Kilpatrick), Hans Martin Stier (Tam OShanter), Wolfgang Rüter (McLure), Martin Brambach (Robins Vater), Ernst August Schepmann (Father Auld), Johanna Gastdorf (Dotty), Biggi Wanninger (Krämerin), Susanne Tremper (alte Hexe), Jörg Kernbach (Gast 1), Stefan Krause (Gast 2), Kai Hogenacker (toter Junge), Biggi Wanninger (Mungos tote Mutter), Jörg Kernbach (toter Kaufmann), Schauspielschüler der Arturo Köln (Komparsen)

Musik: Rainer Quade - Tontechnik: Benno Müller vom Hofe, Mechthild Austermann - Regie: Angeli Backhausen - Produktion: WDR 2013 - Dauer: 51'

Redaktion: Karin Berri