«Vor hundert Jahren» von Gertrud Lendorff (1/5)

Erste Folge der letzten Staffel dieser beliebten Hörspielreihe aus der Feder der Basler Autorin: Eine bevorstehende Hochzeit bringt im Sommer 1870 Unruhe ins obere Baselbiet. Und beschert dem Schlösschen Bogenthal eine Menge Gäste.

Schauplatz der nächsten fünf Sonntage: Basel.
Bildlegende: Schauplatz der nächsten fünf Sonntage: Basel. wikimedia

Eine Wiederbegegnung mit den bekannten Basler Familien aus den früheren Reihen und ihren Nachbarn und Freunden. Um den Kreis von Geburt, Hochzeit und Tod ranken sich die turbulenten Geschehnisse. Und der Ausbruch des deutsch-französischen Krieges wirft seine dunklen Schatten.

Mit: Hans Haeser (Oberst Aymon de Bogenthal), Pia Bommer (Fanny de Bogenthal, geb. Halbysen), Marcus Schildknecht (Nepher Hornlocher, Sohn aus Fannys 1. Ehe), Marianne Hediger (Salome Halbysen), Elisabeth Witschi (Lydia Sternenberger-Halbysen), Verena Leimbacher (Trinettli Sternenberger), Fritz Schäuffele (Remigius Sternenberger), Emmi Hipp (Konstantine Sternenberger), Paul Gaiser (Remigius Sternenberger senior), Doris Suter (Madame Dunoyaux/Ersilia, Köchin), Helli Stehle (Frau Sichter), Uller Dubi (Guschti Sichter), Trudi Roth (Bertha Seeehauer), Marianne Strübin (Anna, Stubenmädchen), Max Begert (Christen, Reitknecht), Walter Morath (Hieronymus «Missi» Halbysen), Kathrin Gyssler (Aymon junior), Brigitta Jecko (Guido), Claudia Spycher (Enrico), Helene Werthemann (Frau Braun), Edith Schönenberger (Frau Steinle), Rudolf Hofmann (Herr Steinle), Urs Bihler (Herr Merkator), Cornelia Gehrig (Tabitha Braun/Hanneli Sternenberger), Noémie Steuer (Elisabeth Sternenberger), Charles Vultier (Fritz Bornhorst), Eva Bernoulli (Marie Bornhorst), Ruth Thurneysen (Rose Winkelblech, Schneiderin), Cécil Speitel (Betty, Lehrmädchen), Paul-Felix Binz (Alfredo de Guggisberg)

 

Musik: Hans Moeckel

Regie: Helli Stehle

Produktion: SRF 1971

Dauer: je Folge 45' 58'

 

Gertrud Lendorff (1900-1986) studierte Kunstgeschichte in Basel und München und promovierte 1932. Bereits vor der Matura schrieb sie Märchen und Kinderbücher. Ihren eigenen Worten nach entdeckte sie ihre Begabung fürs dramatische Schreiben im Basler Dialekt im Rahmen einer historischen Modeschau, die sie im letzten Kriegsjahr als Wohltätigkeitsveranstaltung organisierte. Deutsche Prosafassungen ihrer verschiedenen «Vor hundert Jahren»-Hörfolgen erschienen im Verlag Reinhardt Basel. Das Durchstöbern von Buchantiquariaten könnte sich lohnen, will man Gertrud Lendorffs Geschichten in Prosa nachlesen.

Redaktion: Isabel Schaerer