«Wenn Chnächte Puure spile» von Heinz Stalder

Sie heissen jetzt «Dienstboten», nicht mehr «Chnächte» und «Jumpfere». Sie organisieren sich in einem Verein und wollen ein eigenes Theater spielen. Aber die Meistersleute wehren sich gegen die Aufmüpfigkeit ihrer Knechte und Mägde. Und das führte zu einem veritablen Dorftheaterkrieg.

Die «Dienstboten» proben eine Theaterszene: Rahel Hubacher, Werner Biermeier, Peter Freiburghaus (v.l.n.r.).
Bildlegende: Die «Dienstboten» proben eine Theaterszene: Rahel Hubacher, Werner Biermeier, Peter Freiburghaus (v.l.n.r.). SRF

In seinem Hörspiel «Wenn Chnächte Puure spile» greift Heinz Stalder auf Erinnerungen aus seiner Kindheit im Dorf zurück. Die Bauern, die Helden der Anbauschlacht während des Zweiten Weltkrieges, wehrten sich damals mit mehr oder weniger originellen Mitteln gegen ihre trotzigen Knechte und Mägde.

Wenn die Dienstboten ihre Vereinsversammlung hatten, wussten es die Meisterleute so einzurichten, dass ausgerechnet dann auf dem Hof alle Hände gebraucht wurden.

Im Hörspiel sind aber die Knechte und Mägde nicht mehr zu bremsen. Sie ziehen ihr Theater durch, «ghoue oder gstoche».

Mit: Peter Freiburghaus (Präsident), Rahel Hubacher (Anna Zwahlen), Marlise Fischer (Liseli Schläpfer), Marianne Weber (Trudi Gerber), Frank Demenga (Sepp Kneubühler), Ernst Sigrist (Franz Gutknecht), Daniel Rothenbühler (Urs Balsiger), Werner Biermeier (Regisseur Danioth), Daniel Kasztura (1. Bauer), Stefano Wenk (2. Bauer), Michael Neuenschwander (3. Bauer), Rosemarie Wolf (1. Bäuerin), Silvia Jost (2. Bäuerin), Marie Omlin (Wirtin)

Musik: Werner Aeschbacher - Regie: Geri Dillier - Produktion: SRF 2013 - Dauer: 51'

Redaktion: Geri Dillier