Der Untergang der Costa Concordia - Chronologie einer Katastrophe

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In der Nacht vom 13. auf den 14. Januar 2012 rammt eines der grössten Luxusschiffe der Welt vor der italienischen Insel Giglio einen Felsen und sinkt. Es sind über 4200 Personen an Bord. Die Costa Concordia ist 290 Meter lang und 31 Meter hoch und gilt als schwimmender Palast.

Dass dieses Schiff sinken könnte, war schlicht unvorstellbar. Der Film zeigt, wie sich die Katastrophe ereignen konnte und was sich nach dem Unglück auf dem Schiff abgespielt hat. Überlebende berichten vom katastrophalen Krisenmanagement, und Amateur-Videoaufnahmen zeigen, wie schwierig und unübersichtlich die Situation für die Reisenden war. Es ist eine Tragödie in Zeitlupe. Obwohl es der Crew gelingt, das havarierte Schiff in die Nähe des Ufers zurückzusteuern, werden die Passagiere noch lange im Ungewissen gelassen. Trotz des Fehlverhaltens von Kapitän Francesco Schettino und der Tatsache, dass die Hälfte der Rettungsboote wegen der Neigung des Schiffes nicht mehr funktionstüchtig waren, hat die grosse Mehrheit der Reisenden überlebt. 32 Menschen jedoch sind Opfer der Tragödie geworden.

Zweitausstrahlung am Samstag, 19. Januar 2013 um 11.20 Uhr auf SRF 1.