Eisige Welten - Wettlauf gegen die Kälte (3/3)

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Fernab der Industrieländer liegen die unendlichen Weiten grandioser, kaum berührter Naturlandschaften von Arktis und Antarktis. «Eisige Welten» fängt die atemberaubende Schönheit dieser Wildnis und die elementaren Kräfte der Natur in unvergleichlicher Intensität mit unvergesslichen Bildern ein.

Die Sonne ist seit Wochen nicht untergegangen, jetzt verrinnt die Zeit bis zur Rückkehr der bitteren Kälte. In der kanadischen Arktis sind gewaltige Küstenstrecken freigelegt. Tausende Belugas, die Weissen Wale des Nordens, ziehen über das offene Meer zu einer Flussmündung, einer der letzten erholsamen Treffpunkte, bevor der Ozean zufriert und die Wale zwingt, nach Süden zu reisen. In der Arktis sinkt die Temperatur und jeden Tag werden über 52 000 Quadratkilometer zu Eis. Mithilfe von Zeitraffer und speziellen Luftbildkameras dokumentieren die Teams die Vereisung in noch nie gezeigten Aufnahmen.
Wenn sich der Norden des Planeten von der Sonne abwendet, zieht der Frost südwärts Richtung Tundra. Im Süden sind antarktische Stürme im Anzug. Die Dreharbeiten bei den Adelie- und Kaiserpinguinen werden zu einer der extremsten Herausforderungen. Einen Monat verbringen zwei Kameraleute in Zelten am Rande des Meereises, um eines der Schlüsselereignisse dieses Filmes zu dokumentieren: die Rückkehr der Kaiserpinguine. Einen solchen Versuch musste der Fotograf und Pinguinexperte Bruno Zehnder 1997 mit dem Leben bezahlen.

Zweitausstrahlung am Samstag, 16. Februar 2013 um 12.05 Uhr auf SRF 1.