Aus Gstaad: Brahms in den Alpen

Drei Sommer verbrachte Johannes Brahms in den späten 1880er Jahren am Thunersee. Auf langen Spaziergängen liess er sich inspirieren. Das Menuhin Festival Gstaad hat diesen Sommer diese «Thuner» Werke aufs Programm gesetzt in einem Konzert-Zyklus mit dem Titel «Brahms in den Alpen».

Symbol auf Grün
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Da gehören auch die «Zigeunerlieder» dazu, die im Berner Oberland entstanden sind, inspiriert nach einer Reise nach Budapest.
Einzig das «Deutsche Requiem» stammt nicht aus dieser späten Zeit, ergänzt dieses Konzert jedoch perfekt. Es ist ein Werk, das emotional eine direkte Wirkung hat: hat es Brahms doch nach dem Verlust seiner Mutter komponiert. In dieser Aufführung mit dabei sind u.a. die Briger Sopranistin Rachel Harnisch sowie das Ensemble Vocal de Lausanne.

Johannes Brahms: Zigeunerlieder op. 103
Johannes Brahms: Fest- und Gedenksprüche op. 109
Johannes Brahms: Ein Deutsches Requiem (Fassung für Soli, Chor und 2 Klaviere)
Ensemble Vocal de Lausanne
Daniel Reuss, Leitung
Rachel Harnisch, Sopran
Thomas E. Bauer, Bariton
Céline Monnier & Pierre-François Roubaty, Klaviere

Konzert vom 12. August 2018, Kirche Saanen (Menuhin Festival Gstaad)

Redaktion: Valerio Benz