Aus Ungarn. Made in Luzern

Nicht zum ersten Mal ist er als Gastdirigent nach Luzern eingeladen - der Spanier Juanjo Mena versteht es, einen Konzertabend zu einem berauschenden Klangerlebnis zu gestalten.

Symbol auf Rot
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Er nimmt das Publikum mit auf eine ungarische Reise, die im Schloss Eszterháza mit Joseph Haydn beginnt und danach nach Budapest zu Franz Liszt führt, nach dem noch heute die weltberühmte Musikakademie benannt ist. Mit Bartók und Kodaly stehen schliesslich die Begründer der ungarischen Moderne auf dem Programm, deren Forschergesit und Sammeleifer die Schätze der Volksmusik für eine neue, zeitgemässe und ausdrucksstarke Musik erschlossen haben. Besonderer Höhepunkt des Abends ist das Gastspiel des brillanten Schweizer Solisten Francesco Piemontesi im Klavierkonzert Nr. 2 von Franz Liszt, dessen Darbietung begeisterten Applaus auslöste, der wiederum eine funkelnde Debussy-Zugabe nach sich zog.

Joseph Haydn: Sinfonie Nr. 88 G-Dur Hob.I:88
Franz Liszt: Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur
Bela Bartok: Divertimento für Streichorchester Sz. 113
Zoltan Kodaly: Variationen über ein ungarisches Volkslied «Der Pfau»

Luzerner Sinfonieorchester
Juanjo Mena, Dirigent
Francesco Piemontesi, Klavier

Konzert vom 13. November 2019, KKL Luzern

Das Konzert steht bis sieben Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Corinne Holtz