Christian Poltéra spielt das Cellokonzert von Samuel Barber

Doppelbödige Fröhlichkeit bei Bernstein und Schostakowitsch und dazwischen der Zürcher Cellist Christian Poltéra mit einem Werk, das einen Bogen spannt zwischen Kantilene und Furor.

So ist das Doppelbödige, das Widersprüchliche in diesem Konzert des Berner Symphonieorchesters als roter Faden vorgezeichnet. Zwei Werke von US-amerikanischen Komponisten, von Bernstein die Candide-Ouvertüre und das Cellokonzert von Barber, treffen auf Schostakowitschs monumentale 5. Sinfonie, geschrieben in einer Zeit als das Jubeln in der Sowjetunion verordnet werden konnte.

Leonard Bernstein: Ouvertüre zu Candide
Samuel Barber: Cellokonzert a-Moll op. 22
Dmitri Schostakowitsch: Sinfonie Nr. 5 d-Moll op. 47

Berner Symphonieorchester
Michael Sanderling, Leitung
Christian Poltéra, Violoncello

Konzert vom 19. Oktober 2018, Kursaal Bern

Redaktion: Roland Fleig