Das Orchestre de Chambre de Lausanne im Bann der Romantiker

Die Engländerin Ethel Smyth brauchte einen starken Willen um durchzusetzen, dass sie - als Frau - am Konservatorium in Leipzig Komposition studieren durfte. Ihr Opus 1 präsentiert das Orchestre de chambre de Lausanne in diesem Konzert in Nachbarschaft zu Werken von Schumann und Brahms.

Symbol auf Grün
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Dass die junge Ethel Smyth überhaupt die feste Idee hatte Komponistin zu werden, lag an der Musik von Beethoven. Seine Sonaten, die sie als Teenager auf dem Klavier spielte, hatten einen prägenden Eindruck bei ihr hinterlassen. Musik musste es sein!
In ihrer Zeit in Leipzig lernte sie dann neben Clara Schumann, Peter Tschaikowsky auch Johannes Brahms kennen; eine persönlich zwiespältige Begegnung zwar, aber der Komponist Brahms gehörte zu ihren grössten Idolen. Somit ist es nur passend, dass gerade seine Musik in diesem Konzert neben der von Ethel Smyth erklingt.

Ethel Smyth: Streichquintett E-Dur op. 1. Fassung für Streichorchester
Robert Schumann: Cellokonzert a-Moll op. 129
Johannes Brahms: Sinfonie Nr. 3 F-Dur op. 90

Orchestre de chambre de Lausanne
Joshua Weilerstein, Leitung
Nicolas Altstaedt, Violoncello

Konzert vom 12. Februar 2020, Salle Métropole, Lausanne

Dieses Konzert können Sie während 30 Tagen nach Sendetermin nachhören.

Redaktion: Gabriela Kaegi