Der zukünftige Chef Gianandrea Noseda im Opernhaus Zürich

Ein durch und durch romantisches Programm bot das Orchester des Zürcher Opernhauses in der Sonntagsmatinée unter seinem designierten Generalmusikdirektor.

Symbol auf Rot
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Der Mailänder Noseda, zur Zeit noch Chef in Washington D.C., ist dank zahlreichen Gastdirigenten bestens vertraut mit den MusikerInnen der Philharmonia. Nach der leidenschaftlich und hochpräzise musizierten Ouvertüre kommt der Tschaikowski-Wrettbewerbs-Gewinner von 2011 mit seinem Cello auf die Bühne des Opernhauses für die beliebten Rokoko-Variationen. E s wird ein umjubelter Auftritt, ganz wie die «Schottische» Sinfonie nach der Pause, die vom Publikum im Opernhaus sogar mit begeistertem Füssetrappeln belohnt wird.

Franz Schubert: Ouvertüre und Entracte aus der Bühnenmusik zu «Rosamunde, Fürstin von Zypern» D 797

Peter Tschaikowski. Variationen über ein Rokoko-Thema op. 33
Felix Mendelssohn: Sinfonie Nr. 3 a-Moll «Schottische»

Philharmonia Zürich
Gianandrea Noseda, Leitung
Narek Hakhnazaryan, Violoncello

Konzert vom 19. Januar 2020, Opernhaus Zürich

Das Konzert steht für 7 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Patricia Moreno