Die Camerata Zürich auf den Spuren von Schönheit und Wahn

Die Saison zu ihrem 60jährigen Bestehen schliesst die Camerata Zürich im Rahmen der Zürcher Festspiele ab. Die nochmalige Aufführung aller Kompositionsaufträge zum Jubiläum wird verbunden durch Intermezzi des Elektronik-Klangkünstlers Cyril Lim.

Symbol auf Grün
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Dadurch entsteht in der zweiten Konzerthälfte eine abwechslungsreiche und vielfarbige Klanglandschaft. Das Streichorchester kann in den neuen Kompositionen all seine Facetten spielen lassen. Der erste Teil des Abends bringt den fulminanten Auftritt des Solisten Ilya Gringolts, der stilgerecht und lebendig mit der Musikvon Johann Sebastian Bach umzugehen weiss und gleich darauf mit grosser Intensität und klanglicher Raffinesse das selten gehörte Meisterwerk von Frank Martin gestaltet.

Johann Sebastian Bach: Violinkonzert a-moll BWV 1041
Frank Martin: Polyptique für Violine und zwei Streichorchester
Neue Werke von Thomas Demenga, Stephanie Haensler, Jürg Wyttenbach, Alfred Zimmerlin sowie Intermezzi von Cyrill Lim

Camerata Zürich
Igor Karsko, Violine und Leitung
Ilya Gringolts, Violine
Cyrill Lim, Klangkunst

Konzert vom 23. Juni 2018, Aula der Universität Zürich (Zürcher Festspiele)

Redaktion: Andreas Müller-Crepon