Die Cembalistin Helga Váradi zu Gast bei der Camerata Zürich

Die ungarische Cembalistin Helga Váradi konzertiert gerne in eigens für sie angefertigten Barock-Kostümen. Dennoch ist es ihr wichtig, das Cembalo nicht nur als Barock-Instrument zu zeigen. 

Symbol auf Orange
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Hela Váradi hat ein viel beachtetes Album mit Musik von Béla Bartok eingespielt und damit neue Facetten von Bartoks Musik herausgestellt. Und für das Konzert der Camerata Zürich hat sie zusammen mit dem Konzertmeister Igor Karsko ein Programm erarbeitet, das zwei Cembalokonzerte in einen Rahmen stellt, der dem ungarischen Meister der Moderne viel verdankt. So erscheint Mozarts A-Dur Konzert in einem neuen Licht und auch der polnische Komponist Henryk Gorecki kommt mit einer Rarität zu Gehör.

Béla Bartok: 10 Stücke für Kinder (Arrangement von Léo Weiner)
Wolfgang Amadé Mozart: Klavierkonzert A-Dur KV 414
Henryk Mikolaj Gorecki: Cembalokonzert op. 40
Béla Bartok: Ein Kaleidoskop ausgewählter Stücke aus den 44 Duos für Violine und dem Mikrokosmos (Arrangement von Igor Karsko)
Wojciech Kilar: «Orawa» für Streichorchester

Camerata Zürich
Igor Karsko, Leitung und Violine
Helga Váradi, Cembalo

Konzert vom 17. März 2019, Konservatorium Zürich

Redaktion: Corinne Holtz