Dramatisch und verspielt: Das Orchestra della Svizzera italiana

Es war das letzte Konzert, das das Orchestra della Svizzera italiana noch spielen konnte, bevor wegen der Corona-Krise sämtliche Konzertsäle geschlossen wurden. Auch die Tore des LAC in Lugano.

Symbol auf Orange
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Das LAC, abgekürzt für Lugano Arte e Cultura, hiess im Februar neben dem OSI und seinem Chef Markus Poschner auch die georgische Ausnahmepianistin Khatia Buniatishvili Willkommen. Als Solistin in Beethovens drittem Klavierkonzert entdeckte sie neben der c-Moll-Dramatik auch die lyrischen und verspielten Aspekte der Komposition. Und setzte so eine musikalisch-logische Verbindung zwischen die das Konzert umrahmenden Werke von Rossini und Schubert.

Gioachino Rossini: Ouvertüre zur Oper «L'Italiana in Algeri»
Ludwig van Beethoven: Klavierkonzert Nr. 3 c-Moll op. 37
Franz Schubert: Sinfonie Nr. 6 C-Dur D 589

Orchestra della Svizzera italiana
Markus Poschner, Leitung
Khatia Buniatishvili, Klavier

Konzert vom 23. Februar 2020, LAC Lugano

Das Konzert steht bis 30 Tage nach Sendetermin zum Nachhören zur Verfügung.

Redaktion: Valerio Benz