Junger Schweizer im Kreise der Romantiker

Ungewöhnliche Besetzungen ausserhalb der üblichen Konventionen haben es im Konzertleben nicht leicht mögen sie so spannend sein, wie sie wollen. So fallen Schumanns einsätziges Konzert-Allegro oder Mendelssohns Doppelkonzert gern zwischen Stuhl und Bank.

Lieber noch ein weiteres Mal das Klavierkonzert des ersten oder das Violinkonzert des zweiten aufs Programm setzen. Doch das Gespann Renaud Capuçon und Nicholas Angelich sieht das umgekehrt und sorgt für ein ungewöhnliches Konzert mit romantischem Repertoire. Dazu programmierte Dirigent James Gaffigan als Uraufführung das Orchesterwerk «Girga» des Schweizer Komponisten Martin Jaggi.

Martin Jaggi: «Girga» für Orchester
Felix Mendelssohn: Konzert für Violine, Klavier und Streichorchester a-Moll
Robert Schumann: Sinfonie Nr. 4 d-Moll op. 120
Robert Schumann: Konzert-Allegro mit Introduktion d-Moll op. 134

Renaud Capuçon , Violine
Nicholas Angelich, Klavier
Luzerner Sinfonieorchester
Leitung: James Gaffigan

Konzert vom 18. Juni 2014, KKL Luzern

Redaktion: Roland Wächter