«Pavillon suisse» aus Zürich: Galatea Quartet Live

Ernest Bloch (1880-1959)gehört zu den fast vergessenen Komponisten: Nach seiner Emigration in die USA scheint der Musiker aus Genf dem Schweizer Publikum so ziemlich aus dem Blickfeld entschwunden zu sein. Gerade noch sein Cello-Hit «Schelomo» überlebte im Repertoire.

Entdecker vergessener Romantiker aus der Schweiz - das Galatea String Quartet.
Bildlegende: Entdecker vergessener Romantiker aus der Schweiz - das Galatea String Quartet. Galatea Quartet/Raphael Fleury

Das mit dem Violaspieler Jörg Dähler erweiterte Galatea Quartett zeigt im Konzert, was den Schweizer- und was den amerikanischen Bloch charakterisiert.

Manche Werke von Antonin Dvorak sind ebenso zu Unrecht kaum bekannt: Sein «amerikanisches Quartett» wurde zum Hit, sein amerikanisches Quintett op. 97 dagegen, nur wenig später entstanden, blieb trotz ähnlicher Qualitäten ein Geheimtipp. 

Noch völlig im Dunkeln ist, wohin sich der Schweizer Komponist Rodolphe Schacher (*1973) mit seinen «Rêves» träumt: Das Werk für Streichquintett erlebt im Konzert seine Uraufführung.

Galatea Quartett:
Yuka Tsuboi, Violine
Sarah Kilchenmann, Violine
David Schneebeli, Viola
Julien Kilchenmann, Violoncello
und Jürg Dähler, Viola

Ernest Bloch: Streichquartett G-Dur op. posth.; «Night», für Streichquartett; «Deux Pièces», für Streichqaurtett
Rodolphe Schacher: «Rêves», für Steichquintett (Uraufführung)
Antonin Dvorak: Streichquintett Es-Dur op. 97

Im Rahmen der «Swiss Chamber Concerts»

Direktübertragung aus der Kirche St. Peter in Zürich, als Gemeinschaftssendung von DRS 2, Espace 2 und Rete Due.

Moderation: Eva Oertle, Olivier Bosia, Jean-Pierre Amann, Redaktion: Eva Oertle