Pavillon Suisse: Die Mandolinenwelt des Avi Avital

  • Donnerstag, 6. Februar 2020, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur
Sendetermine
  • Erste Ausstrahlung:
    • Donnerstag, 6. Februar 2020, 20:00 Uhr, Radio SRF 2 Kultur

«Ich kenne meine Mandoline sehr gut. Meine Hände erinnern sich blindlings, finden jede Kurve, jeden Bund. Ich habe ein tiefes Wissen darüber, wie das Instrument funktioniert.»

Symbol auf Grün
Bildlegende: SRF / Sébastien Thibault

Das sagt Avi Avital, der gefragte Mandolinen-Spieler aus Israel, von sich und seinem Instrument. Kein Wunder, werden er und seine Mandoline zu einer vereinten Stimme, wenn er spielt. Dabei ist die Mandoline nicht wirklich ein Instrument, das in der klassischen Musik eine besonders grosse Verbreitung hätte. Laute und Geige heissen denn auch die Instrumente, für die die Musik in diesem Konzert teilweise geschrieben wurde.

Doch da ist auch «sein» Stück: Das Stück, das Avi Avital in die Hände komponiert wurde, das er regelmässig in seinen Konzerten spielt und dessen Aufnahme 2010 auch für einen Grammy nominiert wurde; Avner Dormans Mandolinenkonzert.
In diesem dreisprachig moderierten «Pavillon Suisse» aus Lugano können Sie eintauchen in diese besondere Klangwelt, in die Mandolinenwelt des Avi Avital.

Antonio Vivaldi: Konzert für Mandoline (Laute), Streicher und Basso continuo D-Dur RV 93 (arr. A. Avital)

Johannes Sebastian Bach: Konzert für Mandoline (Violine), Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1052 (arr. A. Avital)
Johannes Sebastian Bach: Konzert für 2 Mandolinen (Violinen), Streicher und Basso continuo d-Moll BWV 1043 (arr. A. Avital)
Avner Dorman: Konzert für Mandoline und Streicher
Bela Bartok: Sechs Rumänische Volkstänze (arr. A. Avital)
Sulkhan Tsintsadze: Sechs Miniaturen auf georgische Volkslieder für Mandoline und Streicher

Orchestra della Svizzera italiana
Avi Avital, Mandoline und Leitung
Duilio Galfetti, Mandoline

Konzert vom 23. Januar, Auditorio Stelio Molo, Lugano

Dieses Konzert können Sie während 30 Tagen nach Sendetermin nachhören.

Redaktion: Patricia Moreno