«Pavillon suisse»: Geistermusik aus Winterthur

Das Programm ist geprägt von der Gestalt Lord Byrons, des legendären romantischen Dichters, der 1816 zusammen mit Künstlerfreunden in der Villa Diodati am Genfersee lebte, und der mit «Manfred» eine englische Version des Faust-Mythos schuf.

Lässt in ihrer Musik die Entstehung von Lord Byrons «Manfred» und Mary Shelleys «Frankenstein» anklingen: Komponistin Sally Beamish (geb.1956).
Bildlegende: Lässt in ihrer Musik die Entstehung von Lord Byrons «Manfred» und Mary Shelleys «Frankenstein» anklingen: Komponistin Sally Beamish (geb.1956). Beamish/Ashley Coombes

Sowohl Robert Schumann wie auch das neue Werk von Sally Beamish spiegeln Aspekte des Lebens des Engländers.

In ihrem Orchesterstück «Diodati» lässt Sally Beamish die düstere Athmosphäre des Sommers 1816 anklingen, als Vulkanasche ausSüdostasien auch in Europa den Himmel verdunkelte. Und die grandiosen Verse aus «Manfred» von Lord Byron wird der Schauspieler Graham Valentine im englischen Original rezitieren.

Musikkollegium Winterthur
Leitung: Douglas Boyd
Graham Valentine, Sprecher
Oratorienchor Winterthur

Sally Beamish: Diodati, für Orchester (Uraufführung)

Robert Schumann: Manfred. Dramatisches Gedicht in 3 Teilen

Gemeinschaftssendung DRS 2, Espace 2 und Rete Due

Moderation: Andreas Müller-Crepon, Jean Pierre Amman, Olivier Bosia