Sinfonische Tableaus mit Sindbads Schiff und märchenhaftem Garten

Märchenhaftes auch aus dem Konzertsaal, hier gleich mit zwei Erzählerinnen: Der «Mutter Gans» und Scheherazade.Die kluge und mutige Scheherazade kämpft tausendundeine Nacht lang um ihr Leben: Indem sie dem misstrauischen Sultan jeweils ein neues Märchen erzählt.

Vier Geschichten, in denen u.a. auch Sindbads Schiff auftaucht, hat Nikolai Rimsky-Korsakov in Musik verwandelt, die Rolle der Scheherazade übergibt er dabei der Sologeige.

Ebenfalls verschiedene Märchen-Stationen streift Maurice Ravel in den Erzählungen der «Mère loye», vom kleinen Däumling bis zu Dornröschens Märchengarten. Und da beide Märchensuiten auch mit Orientalismen aufwarten, entführt uns die chinesische Guzheng-Spielerin Yuan Li dazwischen in die passende Klangwelt.

Mauricel Ravel: Ma mère loye (Mutter Gans). Balletmusik
Tan Dun: Konzert für Guzheng und Streicher
Nikolai Rimsky-Korsakov: Scheherazade. Sinfonische Dichtung op. 35

HR-Sinfonieorchester
Julian Kuerti, Leitung
Yuan Li, Guzheng

Konzert vom 16. Januar 2015, Alte Oper Frankfurt

Redaktion: Elisabeth Baureithel