Bundesratskandidat wider Willen?

Für viele DER CVP-Bundesratskandidat: Parteipräsident Gerhard Pfister.
Bildlegende: Für viele DER CVP-Bundesratskandidat: Parteipräsident Gerhard Pfister. Keystone

Wenn es im Moment um Schweizer Politik geht, dann kommt früher oder später die Bundesratswahl ins Spiel. Da war die CVP-Delegiertenversammlung in Luzern heute keine Ausnahme. Und dabei zeigte sich: Besonders viele Delegierte wünschen sich Parteipräsident Gerhard Pfister im Bundesrat - obwohl er nicht zur Verfügung steht.

Die weiteren Themen:

Die italienische Regierung hat eine Reihe von Wahlversprechen gemacht - eine Rentenreform und Geschenke für Steuersünder zum Beispiel. Das kostet und erhöht das Defizit, weshalb die EU diese Woche eingeschritten ist. Und damit nicht genug. Die Ratingagentur Moody's stuft Italien erneut herab. Die italienischen Schuldpapiere sind gemäss Moody's nun noch genau eine Stufe über dem Ramsch-Niveau. Die Regierung in Rom gibt sich zumindest vordergründig gelassen.

Gewalt und Chaos - das sind schlechte Voraussetzungen für Parlamentswahlen. Damit hat aber Afghanistan zu kämpfen, das heute und wahrscheinlich auch noch morgen seine Volksvertreter wählt. 250 Sitze gilt es zu besetzen im Haus des Volkes, wie das Parlament in Afghanistan heisst. Mehr als 2500 Kandidaten haben sich aufgestellt.

Moderation: Pascal Schmitz