Friedensnobelpreis für Kampf gegen sexuelle Kriegsverbrechen

Der Friedensnobelpreis 2018 geht an zwei Menschenrechtler, die seit Jahren gegen Gewalt an Frauen kämpfen. Ausgezeichnet werden die Jesidin Nadia Murad und der kongolesische Arzt Denis Mukwege.

Die Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad (links) und der Arzt Denis Mukwege.
Bildlegende: Die Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad (links) und der Arzt Denis Mukwege. Keystone

Die eine Hälfte des Friedensnobelpreises 2018 geht also an die irakische Menschenrechtsaktivistin Nadia Murad: Die 25jährige ist Uno-Sonderbotschafterin für die Würde der Überlebenden von Menschenhandel. Das, weil sie selbst die Grausamkeit von Menschenhandel erlebt und überlebt hat – und zwar als Gefangene der Terrororganisation IS. Wie ist die Situation heute für Jesidinnen in Irak?

Eine Woche nach den Erdbeben und dem verheerenden Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi steigt die Zahl der Toten noch immer - bis jetzt auf über 1500. Die Schweiz ist mit Rettungstrupps vor Ort, hat sauberes Wasser und Zelte im Gepäck. Und die Glückskette sammelt.

Moderation: Danièle Hubacher