Johnson nun doch offen für Brexit-Aufschub

Der britische Premier Boris Johnson wird die EU bitten, den Brexit-Termin zu verschieben - wenn kein Austrittsabkommen zu Stande kommt. Eigentlich wäre das eine Selbstverständlichkeit, denn er ist gesetzlich vom Parlament dazu verpflichtet worden. bisher hatte sich Johnson dem heftig widersetzt.

Boris Johnson.
Bildlegende: Boris Johnson. Reuters

Und:

Auf der Internetseite «WeCollect» lassen sich rasch und bequem Unterschriften für Initiativen und Referenden sammeln. Jetzt wird «WeCollect» sogar zu einer Stiftung, was ihre Rollen noch weiter stärken soll. Solche Möglichkeiten dürften in Zukunft noch zunehmen. Aber Es gibt auch Grenzen.

Zwei der Kandidaten für die EU-Kommissionsposten, die Ursula von der Leyen präsentiert hat, wurden nach den Anhörungen im Parlament abgewiesen, andere wackeln. Wie aussergewöhnlich ist es, dass die Kandidaturen so zerpflückt werden? Frage an den Tamedia-Brüssel-Korrespondent Stephan Israel.

Moderation: Isabelle Maissen