Lohnerhöhungen – Gewerkschaften haben einen schweren Stand

Travailsuisse ist nur teilweise zufrieden mit den Lohnverhandlungen für das kommende Jahr: In vielen Branchen ist die anvisierte Lohnerhöhung von einem Prozent nicht erreicht worden. In der Uhren- und der grafischen Industrie, im Gewerbe und beim Bundespersonale gibt es keine Lohnerhöhungen.

Das Logo von Travailsuisse.
Bildlegende: Aufgrund der bescheidenen Lohnerhöhungen hätte die Möglichkeit bestanden, zumindest im Bereich der Frauenlöhne oder den Regelungen zum Vaterschaftsurlaub ein Zeichen zu setzen. Leider waren die Arbeitgeber auch in diesem Jahr nicht bereit bei der Gleichstellung der Frauenlöhne einen besonderen Effort zu leisten. Keystone

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Der Kiosk-Konzern Valora erfasst am Bahnhof Zürich heimlich die Laufwege der Kundschaft und wertet diese aus. Valora will beispielsweise wissen, wo jemand Kaffee kauft und wohin die Person anschliessend geht. Möglich ist das, weil Smartphones Signale aussenden, die abgefangen werden können.

Noch immer erkranken in der Schweiz jedes Jahr rund 120 Personen an den Folgen des Kontakts mit Asbest. Weil nicht alle Betroffenen gut versichert sind, setzte Bundesrat Alain Berset im letzten Jahr einen Runden Tisch ein; dieser sollte eine Lösung für die Asbest-Opfer finden. Nun wird ein Fonds im Umfang von 100 Millionen Franken geschaffen.

Moderation: Danièle Hubacher