Massenpanik in Italien mit sechs Toten

Es klingt beängstigend. Jemand versprüht in einer Disco Pfefferspray, es bricht Panik aus, Menschen fallen hin. Das ist letzte Nacht passiert in der Nähe der italienischen Stadt Ancona. Sechs Personen sind dabei ums Leben gekommen und etwa 100 weitere verletzt worden.

Rettungskräfte versorgen eine verletzte Person.
Bildlegende: Rettungskräfte versorgen eine verletzte Person. Keystone

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Schweinefleisch ist bei einigen ein wenig verpönt. Es gilt als nicht sehr gesund und fettig. Das merken auch die Produzenten Da immer weniger Schweinefleisch gegessen wird, haben in den letzten 10 Jahren die Hälfte aller Schweinezüchter aufgegeben. Anders sieht das im Ausland aus - da sind Schweizer Schweine sehr beliebt, und ein gutes Business. Die Organisation Suisag, die in grossem Stil Schweine züchtet, verkauft deshalb Schweine-Sperma ins Ausland.

Das Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU liegt jetzt zwar auf dem Tisch - einen Schritt weiter ist man aber eigentlich nicht. Was der Bundesrat will, ob er das Papier unterschreiben will oder nicht, bleibt unklar. Zuerst sollen sich die Kantone, die Kommissionen, das Parlament und die Sozialpartner darüber beugen. Abwarten, oder verzögern, scheint im Moment das Ziel zu sein - soviel ist seit Freitag klar. Warum geht der Bundesrat so vor? Aussenminister Ignazio Cassis hat heute nochmals dazu Stellung genommen.

Moderation: Pascal Schmitz