Nationalrat will engere Grenzen für Wiedergutmachung

Seit rund zehn Jahren ist es in der Schweiz unter gewissen Voraussetzungen möglich, dass sich ein Täter mit seinem Opfer aussöhnt und ihm eine Wiedergutmachung zahlt. Immer wieder gab es Vorwürfe, nur Wohlhabende würden davon profitieren. Der Nationalrat will deshalb die Grenzen enger setzen.

Der Nationalratssaal im Bundeshaus Bern.
Bildlegende: Der Nationalratssaal im Bundeshaus Bern. Keystone

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Am Abend startet in Salzburg ein informelles Treffen der EU-Staats- und Regierungschefs. Bei einzelnen Punkten wie der Umverteilung von Flüchtlingen bestehen weiterhin grosse Differenzen. Wo man sich aber einige ist: Es brauche mehr Härte, etwa bei der Rückführung von Migranten.

Die Zürcher Theologin Monika Schmid kritisierte schon
vor zehn Jahren die Untätigkeit der katholischen Kirche bei Fällen von pädophilen Priestern. Diese Aussagen hatten ihr damals einen Verweis von Bischof Vitus Huonder eingebracht. Nun wird Schmid erneut gemassregelt - wegen Aussagen zur Homosexualität.

Moderation: Karin Britsch