Salvinis Lega drohen finanzielle Schwierigkeiten

Die Lega, eine der italienischen Regierungsparteien, muss dem Staat 49 Millionen Euro zurückzahlen. Das hat ein Gericht in Genua entschieden. Es handelt sich um Geld, das die Partei vor cirka zehn Jahren widerrechtlich als Wahlkampfförderung eingestrichen haben soll. Der Lega droht der Bankrott.

Italiens Innenminister Matteo Salvini.
Bildlegende: Italiens Innenminister Matteo Salvini. Reuters

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Sie schüttelte die Finanzwelt kräftig durch: Die Finanzkrise vor rund zehn Jahren. Kurz bevor die Investmentbank Lehman Brothers Pleite ging, rettete der US-amerikanische Staat zwei Unternehmen: Fannie Mae und Freddie Mac - zwei halbstaatliche Firmen, die Hypotheken finanzieren. Nun, zehn Jahre danach gibt es Fannie und Freddie immer noch, aber auch die Kritik an ihnen.

Jahr für Jahr wächst der Berg ausstehender Hypotheken in der Schweiz – mittlerweile auf rund 1000 Milliarden Franken. Diesen Boom befeuert hat auch die Tiefzinspolitik der Schweizerischen Nationalbank. Tiefe Zinsen, Immobilienboom und die grosse Krise, die 2008 begann: Sie hängen eng zusammen, erklärt der Ökonom Aymo Brunetti.

Moderation: Karin Britsch