Ständerat setzt auf verschärften Inländervorrang

Auch der Ständerat setzt die Zuwanderungsinitiative nicht wörtlich um. Er geht aber weiter als der Nationalrat: Inländische Stellensuchende sollen von den Arbeitsämtern bevorzugt behandelt werden. Das soll die Zuwanderung eindämmen.

Der Ständerat hat das Konzept von Philipp Müller (im Bild) gutgeheissen: In Berufsgruppen mit besonders hoher Arbeitslosigkeit müssen offene Stellen den Arbeitsämtern gemeldet werden. Diese Inserate sind zunächst nur für jene Stellensuchenden zugänglich, die bei der Arbeitsvermittlung gemeldet sind.
Bildlegende: Der Ständerat hat das Konzept von Philipp Müller (im Bild) gutgeheissen: In Berufsgruppen mit besonders hoher Arbeitslosigkeit müssen offene Stellen den Arbeitsämtern gemeldet werden. Diese Inserate sind zunächst nur für jene Stellensuchenden zugänglich, die bei der Arbeitsvermittlung gemeldet sind. Keystone

Weiteres Thema:

Wenn wir am Kiosk Zigaretten, Kaugummis oder ein Heft kaufen, begegnen uns manchmal motivierte, manchmal weniger motivierte Angestellte. Was man den Leuten nicht ansieht: Oft arbeiten sie unter schwierigen Bedingungen. Ihre Arbeitgeberin Valora macht ihnen mit rigorosen Regeln das Leben schwer. Das zeigt ein internes Schreiben, das Radio SRF vorliegt.

Moderation: Isabelle Maissen