Tel Aviv – Soldat wegen Todschlags verurteilt

Ein Video der Menschenrechtsorganisation «B'Tselem» hat den Prozess in Gang gebracht: Ein israelischer Soldat erschiesst einen am Boden liegenden palästinensischen Attentäter. Das war im März vor einem Jahr. Der Soldat wurde angeklagt. Nun hat ihn ein Militärgericht wegen Totschlags verurteilt.

Anhänger der israelischen Siedlerbewegung protestieren gegen das Urteil.
Bildlegende: Anhänger der israelischen Siedlerbewegung protestieren in Tel Aviv gegen das Urteil des Militärgerichts. Keystone

Weitere Themen:

In den letzten Jahren haben die Republikaner im US-Kongress rund 60 Mal für die Abschaffung von «Obamacare» gestimmt, ohne Erfolg. Nun aber stellen sie den Präsidenten – und haben bereits die ersten Schritte eingeleitet. Allerdings ist es nicht ganz einfach, das Gesetz mit etwas Besserem ersetzen.

Viele Heime lassen begleitete Sterbehilfe inzwischen zu, doch es herrscht «Kantönli-Geist»: In der Waadt etwa müssen alle subventionierten Heime Sterbehilfe erlauben. In Basel oder Bern hingegen entscheidet jede Pflegeeinrichtung selber. Für viele Institutionen ein Dilemma: Sie wollen nicht zum Sterbehospiz werden. In den sechs Wohn- und Pflegeheimen der Tilia-Stiftung in und um Bern ist Sterbehilfe nicht erlaubt.

Moderation: Karin Britsch