Weiterer Protesttag der «Gilets Jaunes».

Beim Arc de Triomphe in Paris lag heute Tränengas in der Luft.
Bildlegende: Beim Arc de Triomphe in Paris lag heute Tränengas in der Luft. Keystone

Die ganze Woche hat sich Frankreich auf den vierten nationalen Protesttag der Bewegung «Gilets Jaunes» vorbereitet.
Nach den Ausschreitungen vor einer Woche auf den Champs-Elysées und in weiten Teilen der Pariser Innenstadt standen beinahe 90'000 Polizisten im ganzen Land bereit, 8'000 davon in der Hauptstadt. Hunderte Demonstranten wurden festgenommen.

Die weiteren Themen:

Der Bundesrat laviere, setze auf das Prinzip Hoffnung und man sei einigermassen sprachlos: So und ähnlich klangen die Kommentare zum Rahmenabkommen zwischen der Schweiz und der EU. Seit gestern ist jetzt zwar der Inhalt dieses Vertrags öffentlich. Der Bundesrat hat aber nicht ja oder nein dazu gesagt. Zuerst sollen auch die Kantone und wichtige Organisationen genau hinschauen. Der Bundesrat spielt also auf Zeit. Gar keine so schlechte Idee, geht es nach dem früheren Botschafter Paul Widmer. In der Diplomatie sei das Spielen auf Zeit manchmal unerlässlich.

Japaner sind gerne unter sich. Dieses Vorurteil stimmt mindestens, wenn es um den Arbeitsmarkt geht. Als Ausländer ist es schwierig, in Japan zu arbeiten. Es wird aber einiges anders in der drittgrössten Volkswirtschaft der Welt. Das Parlament in Tokio verabschiedete heute - gegen heftigen Widerstand der Opposition - ein Visum-System, das ab April 2019 eingeführt werden soll und sich an ausländische Arbeiter richtet.

Moderation: Pascal Schmitz