Die grösste Gefahr auf der Piste sind wir selbst

Knapp 70'000 Schweizerinnen und Schweizer verunfallen pro Winter auf den Skipisten. In neun von zehn Fällen. Zum Auftakt der Sportferien geht Input auf die Piste und berichtet über Selbstüberschätzung, Eigenverantwortung und Sensibilisierungskampagnen im Schneesport.

Zum Auftakt der Sportferien geht Input mit der SUVA auf die Piste.
Bildlegende: Zum Auftakt der Sportferien geht Input mit der SUVA auf die Piste. DRS 3

Jeden Winter verunfallen 70'000 Schweizer mit Skis oder Snowboards auf den Pisten. 20 Menschen sterben dabei, etwa 3'000 werden schwer verletzt und müssen hospitalisiert werden. Die Kosten, die diese Unfälle verursachen, betragen weit über 300 Millionen Franken im Jahr (Schätzung).

Selbstverschuldete Unfälle

Die grösste Gefahr auf der Piste sind wir selbst, denn die meisten dieser Unfälle sind selbstverschuldet und passieren ohne Einwirkung anderer. Experten sind sich einig: Ein Hauptgrund für Unfälle auf Skipisten ist die Selbstüberschätzung. Snowboarder und Skifahrer passen ihre Fahrweise nicht dem eigenen Können, dem hochtechnischen Material und den Pisten- und Wetterverhältnissen an.

Falsche Selbsteinschätzung

Zudem trauen sie sich mehr zu, als sie können. Die SUVA will deshalb mit ihrer Kampagne sensibilisieren. «Lass auf der Piste nicht die Sau raus - und fahre rücksichtsvoll». Samuli Aegerter, der zuständige Kampagnenleiter bei der SUVA erklärt: «Wir wollen die Leute dazu bringen, dass sie sich Gedanken machen über ihr Verhalten auf der Piste. Dabei spielt der Bremsweg eine entscheidende Rolle. Wer weiss, welche Faktoren seinen Bremsweg beeinflussen, kann besser bremsen. Wer gut bremsen kann - fährt sicherer.»

Links zur Sendung:

Suva Unfallprävention im Schneesport: Mach den Risikotest und informiere dich über Gefahren.

Unfallstatistik BFU: Hier seht ihr, wer sich wann, an welchen Köperteilen verletzt. 

SUVA auf Youtube: Unfallpräventionstipps und Übungen zum Auwärmen.

Moderation: Alexander Blunschi, Redaktion: Alexander Blunschi