Antonio Carlos Jobim: "Urubu" (1975)

Ein wenig kitschig kommt diese Platte schon daher, zugegeben. Claus Ogermann hat die Stimme Tom Jobims in opulente Streichersaucen getunkt, der Himmel hängt voller Geigen, Jobim selber spielt ein Fender Piano, Ron Carter den Bass, und wir schmelzen dahin!

Aber der Meister singt seine eigenen Schöpfungen - es sind nicht seine Hits, diesmal! - mit solch nonchalanter Grandezza, dass wir uns diese Art von Produktion gerne gefallen lassen.

Autor/in: Jodok Hess