Arthur Blythe «Blythe Spirit» (1981)

Ende der 1970er-Jahre betrat ein junger Altsaxophonist aus Los Angeles die Jazzszene, der sein Instrument klingen liess, wie man es bis dahin noch kaum gehört hatte: Mit scharfem Sound, und gleichwohl einem Vibrato, wie es die alten Swingsaxophonisten pflegten, Arthur Blythe.

Auf seinem Album «Blythe Spirit» zeigt Arthur Blythe, dass sein Geist verschiedenes beinhaltet: Auf der einen Seite spielt er mit seinem eigenwillig besetzten Quintett mit Gitarre, Cello und Tuba seine eigenen vertrackten Themen. Dann lässt er sich von einem traditionellen Klaviertrio begleiten, und wählt dafür ein paar besonders schöne Standards aus; und drittens besinnt er sich im Zusammenspiel mit einer Organistin auf seine Wurzeln in der schwarzen Gospelmusik.

Redaktion: Beat Blaser