Charles Lloyd: «Dream Weaver»

Als der Saxophonist Charles Lloyd im Frühling 1966 zum ersten Mal ins Studio geht mit seiner neuen Band, ahnt er noch nicht, was für einen Höhenflug er mit ihr erleben wird.

Im Rückblick ist klar: «Dream Weaver», das ist der Startschuss, das Jahr 1966 hebt seine Karriere auf einen traumhaften Level. Mit seinem Auftritt am Jazzfestival in Monterey später schreibt Lloyd Jazz-Geschichte, die Live-Aufnahme verkauft sich über eine Million Mal. Die Erfolgswelle trägt ihn durch den Rest der 60er Jahre, danach zieht er sich zurück ins geistige Exil  bis ihn Michel Petrucciani wieder aus der Versenkung holt.