Chick Corea «Three Quartets» (1981)

Das 1980er-Jahre Sound-Ideal des Jazz war oft fast klinisch sauber, elektrisch und eher hart. So tönt denn auch der Flügel von Chick Corea in dieser Zeit glasiger als unbedingt nötig, und Eddie Gomez verrät kaum, dass sein Kontrabass aus Holz gemacht ist.

Und doch ist «Three Quartets» ein Wurf, eine kompositorische Glanznummer, die Corea einmal mehr nicht nur als brillanten Pianisten, sondern auch als eigenwilligen und selbstsicheren Komponisten zeigt und der der Saxophonist Michael Brecker mit seinen Soli die Krone aufsetzt.