Chris Wiesendanger am «Festival Generations»

Der Zürcher Pianist Chris Wiesendanger (1965) liebt das spontane Lavieren zwischen tonal avanciertem Jazz und anderen Stilen und Tendenzen. Dabei kann frei Erfundenes zur quasi festen Form gerinnen und umgekehrt ein bestehendes Thema sich auflösen.

Im Gegensatz zu seinem anschliessenden Trio-Konzert beschränkte er sich solo mit einem Minimum von festem Material aus. Seine intuitiven musikalischen Streifzüge führten zu Thelonious Monk, James P. Johnson und Robert Schumann, aber auch amerikanische Songs und wie HipHop dienen als Orientierungspunkte.