Michel Petrucciani «Playground» (1991)

Der französische Jazzpianist Michel Petrucciani zog im Leben ein schweres Los. Er war kleinwüchsig und litt an der Glasknochenkrankheit. Da seine Hände normal ausgebildet und kräftig waren, konnte er aber Klavier spielen und sich so über die Musik verwirklichen.

Für dieses Geschenk war Michel Petrucciani endlos dankbar. Seine positive Lebenseinstellung spiegelt sich auch in seiner eingängigen Musik, die sogar teilweise ins Süssliche hinüberschwappt. Gut zu hören auf dem Album «Playground», auf dem seine atemberaubenden Pianokünste mit flächigen Synthesizerklängen untermalt sind.

Redaktion: Roman Hosek