Richard Galliano «Viaggio» (1995)

Der «Vater» des modernen Akkordeonspiels im Jazz ist der Franzose Richard Galliano. Sein Name sagt es: Er hat italienische Wurzeln, stammt aus Südfrankreich. Die verschiedenen Traditionen des Instruments vereinen sich in ihm.

Nach langen Jahren als Begleiter von Barbara, Claude Nougaro, Juliette Greco und Charles Aznavour legte Richard Galliano mit vierzig seine erst Platte vor. Was als Neuinterpretation des Musette begann, wurde zu einer Reise in verschiedenste Musikidiome.

«Viaggo» versinnbildlicht diese Suche nach der eigenen Identität: Zusammen mit dem Sinti-Gitarristen Bireli Lagrène, dem gestandenen Jazzer Pierre Michelot und dem Schlagzeuger Charles Bellonzi, der ebenfalls aus Nizza kommt, legt er eine erste Kostprobe seiner persönlichen Musik vor.

Redaktion: Beat Blaser