Steve Lacy: «Reflections» (1958)

Der Sopransaxophonist Steve Lacy hat sich in seinem Leben unglaublich schnell vom Dixieland hin zum Avant-Garde-Jazz entwickelt  ohne sich dabei je selbst zu verleugnen.

Eine Art Epizentrum in dieser rasanten Entwicklung war der Pianist Thelonious Monk, mit dem er anfangs der 60er Jahre auch ein paar Monate zusammenspielte. «Reflections», eine hervorragende Sammlung von Monk-Kompositionen, wurde rund zwei Jahre vor dieser Zeit als Sideman bei Monk aufgenommen  und tönt deshalb aus heutiger Sicht wie ein brillantes Gesellenstück von Lacy in Sachen Monk.