Charles Lloyd

In der zweiten Hälfte der sechziger Jahre war der Tenorsaxophonist Charles Lloyd einer der ersten Rockstars des Jazz, und er spielte mit seinem Quartett an den wichtigsten Pop-Festivals. Das alles bedeutete ihm allerdings kaum etwas.

Angewidert von den Mechanismen des Business zog sich der stille Denker immer wieder in die Einsamkeit des kalifornischen Big Sur zurück um zu meditieren. Der Pianist Michel Petrucciani veranlasste ihn dann in den frühen achtziger Jahren zu einem der spektakulärsten Comebacks der Jazzgeschichte. Seit den neunziger Jahren produziert er Alben von grosser musikalischer Intensität für das deutsche Label ECM.

Der Zürcher Saxophonist Christoph Grab ist Gast von Peter Bürli.