Les Paul, Entwickler einer legendären E-Gitarre

Sie zählt zu den Klassikern unter den E-Gitarren: Die «Gibson Les Paul». Seine Erfindung machte den US-amerikanischen Gitarristen Les Paul nicht nur unter Jazzmusikern, sondern auch in der Popszene unsterblich.

Aktiv auch im hohen Alter: Les Paul tritt 2007 in New York auf.
Bildlegende: Aktiv auch im hohen Alter: Les Paul tritt 2007 in New York auf. Keystone

«Wenn ich mich den Leuten vorstelle, dann sind sie stets überrascht, dass ich keine Gitarre bin und auch nicht tot.» Das Bonmot hat mehr als nur einen Kern Wahrheit in sich.

Pionier der elektrischen Musik

Die berühmte Gitarre kam 1952 erstmals auf den Markt. Anfänglich waren die Verkaufszahlen schleppend. Doch in den 1960er Jahren wurde das Instrument aufgrund seines warmen, druckvollen Klangs bald zum Hauptinstrument von Künstlern wie Jimmy Page, Jeff Beck und anfänglich auch von Eric Clapton.

Der Musiker Les Paul, der im August 2009 verstorben ist, war in vielerlei Hinsicht ein Pionier der elektrischen Musik und hatte mit der Sängerin Mary Ford auch eine lange Reihe von Hits in Jazz und Pop.

Die Gitarristen Bill von Arx und Roberto Bossard sind Gäste von Peter Bürli in der «Jazz Collection» zu Les Paul, die im Zürcher Gitarrenladen Gitarren Total vor Publikum aufgezeichnet wird.

Moderation: Peter Bürli, Redaktion: Peter Bürli