Tobias Preisig Flowing Mood am Jazz Festival Schaffhausen 2011

Wenn man Tobias Preisig zuschaut und zuhört, wie er mit seiner Geige Jazz spielt, könnte man auf die Idee kommen, die Geige wäre so heimisch im Jazz wie Saxophon und Klavier.

Und doch hat Tobias Preisig schon jetzt einen viel weiteren Weg hinter sich als ihn der durchschnittliche Jazzinstrumentalist zurücklegt, denn nicht nur konnte er auf viel weniger Vorbilder zurückgreifen als eben zum Beispiel Saxophonisten, er musste auch die Probleme, auf die Geiger im Jazzkontext stossen, für sich selber neu lösen, um nicht einfach ein Stéphane-Grappelli- oder ein Jean-Luc-Ponty-Klon zu werden. Seine aktuelle Band ist eine zentrale Wegmarke von Tobias Preisig auf dem Weg zu sich selbst.