Indien - Wäscherei

Staffel 1

In der zweiten Folge reisen die Wäschereimitarbeitenden Christine Siegenthaler und Roland Zangger nach Neu-Delhi und tauschen ihren Arbeitsplatz mit den Indern Pradeep Kumar und Rahul Kumar. Hightech oder Handarbeit, Maschine oder Muskeln – wer schlägt sich im fremden Arbeitsumfeld besser?

Von der hochtechnisierten Fabrik in Bern in eine Hinterhof-Wäscherei in Neu-Delhi: Christine Siegenthaler, 52, und Roland Zangger, 54, sollen in Indien ihren Job ganz neu kennenlernen und an ihre Grenzen stossen. Darum schickt sie ihr Chef Markus Bohler, 57, Produktionsleiter der InoTex Bern AG, auf einen interkulturellen Austausch der extremen Art. Sie tauschen ihren Job mit den Indern Pradeep Kumar, 26, und Rahul Kumar, 24. Der Chef der Wäscherei Dhobi Ghat Nr.15, Ravi Kumar, 38, will seinen zwei Mitarbeitern die Möglichkeit geben, einmal in ihrem Leben maschinell Wäsche zu waschen.

In Indien stossen Christine und Roland schnell an ihre Grenzen. Bei über vierzig Grad Hitze gilt es, die Wäsche von Hand zu waschen, auszuwringen, zu schleudern und danach zum Trocknen aufzuhängen. Ein Knochenjob, der umso härter wird, wenn man nicht die richtige Technik beherrscht. Die beiden Wäschereiangestellten arbeiten prompt viel zu langsam und Chef Ravi Kumar schickt sie stattdessen mit dem Auftrag los, die saubere Wäsche bei einem Kunden abzuliefern. Zwei Schweizer mit dem Auto auf den chaotischen Strassen von Neu-Delhi – kein Wunder, geht auch dieser Auftrag gründlich schief.

Überforderung auf der einen, Unterforderung auf der anderen Seite: Erst fasziniert von all den Maschinen, die ihnen die Handarbeit abnehmen, langweilen sich die beiden Inder Pradeep und Rahul schnell in ihrem Job. Mehr Aktivität bietet ihnen Chef Markus Bohler dafür in der Freizeit: Die Inder lernen den Schweizer Nationalsport Hornussen kennen, und Pradeep erweist sich dabei als echtes Naturtalent.