75 Jahre WIR Bank

Vor 75 Jahren schuf eine Gruppe Gewerbetreibender ein alternatives System zur Volkswirtschaft. Der Wirtschaftsring war geboren. Und damit die Parallelwährung WIR.

 

Berufsporträt: Der Bäcker

Andreas Bohnenlust ist mit Leib und Seele Bäcker. Würde er eine Million gewinnen, er würde sie verstecken und in seinem Geschäft im Berner Breitenrain weiterarbeiten.

Beiträge

  • 75 Jahre WIR-Bank

    Am 16. Oktober 1934 wurde der Wirtschaftsring gegründet. Das System der Parallelwährung blieb bis heute beinahe unverändert.

    In Jahren der Krise, konnten viele kleinere und mittlere Unternehmer dank der WIR Verrechnung ihren Umsatz antreiben. Auch heute erfreut sich die WIR Bank wieder steigender Nachfrage.

    Wie funktioniert das WIR-System? Und können auch normale Konsumenten davon profitieren? «Espresso» gibt Antwort.

    Krispin Zimmermann

  • Berufsporträt: Bäcker

    Andreas Bohnenlust ist mit Leib und Seele Bäcker. Würde er eine Million gewinnen, er würde sie verstecken und in seinem Geschäft im Berner Breitenrain weiterarbeiten.

    Der Bäckermeister tüftelt an neuen Brotsorten, zaubert auch schon mal 1500 Mütschli in Nullkommanichts aus dem Hut, resp. aus der Backstube, um einem Restaurant aus der Patsche zu helfen.  Und rollt ein: Schinkengipfeli, Mandelgipfel, Nussgipfel und wieder Schinkengipfeli ohne Ende. Die Teig-Dreiecke zu Schinkengipfeli einrollen ist wie meditieren, findet Andreas Bohnenblust.

    Drei Jahre dauert die Lehre zum gelernten Bäcker-Konditor, die man mit dem Eidgenössischen Fähigkeitszeugnis abschliesst. Bei sehr guten schulischen Leistungen besteht die Möglichkeit, die Berufsmatur zu machen, die den Zugang zu den Fachhochschulen ermöglicht.

    Christine Hubacher