Acrylamid: Die Lebensmittelbranche in der Pflicht

Beim starken Erhitzen von Lebensmitteln entsteht der Stoff Acrylamid, welcher Krebs auslösen kann. Laut einer Studie des Bundes hat die Lebensmittelindustrie die letzten Jahre zu wenig gemacht, um das Problem einzudämmen. Branchenvertreter bestreiten dies.

 

 

Trick 77: wie das Glaskeramik-Kochfeld wieder sauber wird

Wer bei der Reinigung auf Chemie verzichten will, kann Verkrustungen mit Zitronensaft oder Essigwasser aufweichen und mit Hilfe eines groben Stahlknäuels abschaben. Nicht geeignet ist feine Stahlwolle, sie zerkratzt die Glasplatte und beschädigt diese dauerhaft.

 

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  • Acrylamid: Die Lebensmittelbranche in der Pflicht

    Acrylamid entsteht beim starken Erhitzen von Lebensmitteln und gilt als gesundheitsschädlich. Besonders betroffen sind Kartoffelgerichte wie Rösti, Pommes Frites oder Chips. Aber auch Backwaren oder Kaffee können den giftigen Stoff enthalten.

    Gemäss einer Studie des Bundes hat die Lebensmittelindustrie die letzten Jahre zu wenig unternommen, um das Problem einzudämmen.

    In den letzten drei Jahren seien kaum Verbesserungen registriert worden, so das Resultat der Studie. Insbesondere bei Kartoffelprodukten könnte der Acrylamidgehalt ohne Qualitätsverlust weiter gesenkt werden. Das Bundesamt für Gesundheit will nun mit Vertretern der Lebensmittelindustrie Kontakt aufnehmen und weitere Schritte prüfen.

    Matthias Schmid

  • Trick 77: Saubere Glaskeramikplatte ohne Kratzer

    Die rauen Seiten handelsüblicher Putzschwämme oder feine Stahlwolle können ein Kochfeld verkratzen und dauerhaft beschädigen. Zum Putzen geeignet sind jedoch grobe Stahlknäuel, welche optisch an ein silbernes Telefonkabel erinnern.

    Als Putzmittel empfehlen «Espresso»-Hörer: Glaskeramikplatte mit einer halben Zitrone einreiben, die Säure etwa eine Viertelstunde einwirken lassen und danach mit Wasser klar spülen. Als Alternative können die Kochfelder auch mit warmem Essigwasser gereinigt werden.

    Krispin Zimmermann