ACS kritisiert grelle Hightech-Lichter an Autos

Autobauer produzieren immer hellere Scheinwerfer. Laser-, LED- und Xenon-Scheinwerfer sollen den Fahrern mehr Sicht und damit mehr Sicherheit bringen. Der Automobilclub der Schweiz, ACS, kritisiert nun diese Entwicklung: Denn der Gegenverkehr wird durch diese grellen Leuchten oft brutal geblendet.

Autos können heute die Strassen so hell und weit ausleuchten, wie es vor einigen Jahren noch unvorstellbar gewesen wäre. Leistungsstarke Laser-, LED- und Xenon-Scheinwerfer sind für die Autohersteller ein wichtiges Verkaufsargument. Autofahrer fühlen sich mit diesen Leuchten sicherer

Diesen Vorteil sieht zwar auch der Automobilclub der Schweiz, ACS. Dennoch kritisiert ACS-Generaldirektor Stefan Holenstein gegenüber dem Konsumentenmagazin «Espresso» von Radio SRF 1 die grellen Hightech-Scheinwerfer: «Diese Leuchten blenden heftig und können irritieren und quälen. Deshalb sind sie für uns eher eine suboptimale Lösung.»

Blenden können diese Scheinwerfer sowohl im Gegenverkehr als auch beim Blick in den Rückspiegel. Für den ACS stellt sich daher die Frage, ob man diese Hightech-Leuchten gesetzlich einschränken soll.

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