Adieu, mein kleiner Plastiksack

Beiträge

  • Mysteriöser Datenverbrauch in der Nacht

    Moderne Smartphones sind ständig mit dem Internet verbunden, auch wenn sie sich vermeintlich im Ruhezustand befinden. Es gibt Programme, die vom Benutzer unbemerkt Daten verbrauchen. Dies kann teuer werden: Unter Umständen wird das abonnierte Datenvolumen überschritten.

    «Espresso» gibt Tipps, damit die Handyrechnung nicht noch teurer wird.

    Swisscom-Kunden bemerken auf ihren Verbindungsnachweisen regelmässig Datenverbrauch um Punkt Mitternacht. Dies bedeutet laut Swisscom-Sprecher Olaf Schulze jedoch nicht, dass genau dann Daten verbraucht werden. Die Swisscom rechnet dann einfach laufende Verbindungen ab. Auch bei Verbindungsnachweisen der anderen Mobilfunkbetreiber kann nächtlicher Datenverbrauch auftauchen, obwohl das Handy gar nicht aktive benutzt wird.

    Matthias Schmid

  • Adieu, mein kleiner Plastiksack

    Schweizer Politiker möchten die kleinen kostenlosen «Raschel-Seggli» im Detailhandel verbieten. An den Kassen und in der Gemüseabteilung sollen andere Lösungen gefunden werden. Die Konsumenten sind geteilter Meinung.

    Die Plastiksäckchen stören doch niemanden», meint ein Passant erzürnt. Es gäbe schon genug andere Verbote. Ihm widerspricht die Dame, welche gerade aus dem Warenhaus kommt: «Diese Plastiksäckchen sind Mumpitz. Ich selbst nehme immer meine eigenen Tragtaschen mit und schone damit die Umwelt.»

    Die Läden, vertreten durch die Interessensgemeinschaft Detailhandel Schweiz (IG DHS), wollen vorerst an den kleinen Taschen festhalten. Allen Vorwürfen der Umweltschützer zum Trotz. «Wenn wir die Säckchen nicht mehr brauchen können, müssten wir jedes Gemüse einzeln einpacken», meint Beat Gerber von der IG DHS. Damit werde die Umwelt nicht weniger belastet.

    Simon Thiriet

  • Neue Swisscom-Flatrate lohnt sich nicht für alle

    Swisscom führt als erster Schweizer Anbieter Abos mit unbeschränkten Nutzungsmöglichkeiten ein. Aber, aufgepasst: Nur Vielnutzer sollten sich ein Wechsel überlegen. Es gibt immer noch günstigere Angebote.

    Der Schweizer Handyabo-Markt kommt ins Rollen. Swisscom führt am 25. Juni als erster Anbieter das Abo «Infinity» mit einer echten Flatrate zu einem bezahlbaren Preis ein. Das heisst: Die Kunden können unbeschränkt in der Schweiz telefonieren, SMS schreiben und im Internet surfen. Und das ab 59 Franken pro Monat. Insgesamt stehen neu fünf «Infinity»-Abos zur Verfügung. Das teuerste Abo kostet 169 Franken. Der Preisunterschied beruht auf der Geschwindigkeit der Datenübertragung. Je schneller man surfen will, umso tiefer muss man in die Tasche greifen.

    Maria Kressbach