Ärger am Zoll

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  • Ärger am Zoll

    Viele Schweizerinnen und Schweizer fahren mit dem Auto ins grenznahe Ausland, um dort billiger einkaufen zu können. Dies funktioniert jedoch nur, wenn die Waren bei der Rückfahrt in die Schweiz korrekt verzollt werden. Ansonsten können Bussen in vierstelliger Höhe anfallen.

    Über 8000 Franken muss ein Basler Geschäftsmann bezahlen, weil er zwei Edel-Füllfedern in Deutschland einkaufte und sich dann beim Ausführen der Ware am Zoll falsch verhalten hat. Um später die Mehrwertsteuer zurück zu erhalten, muss der Kaufbeleg vom Zoll zusammen mit der Ware quittiert werden. Gemäss der Deutschen Behörden habe der Mann zwar die Quittung, jedoch nur eine der beiden Füllfedern vorweisen können. Was ihm grossen Ärger einbrachte und eine hohe Busse zur Folge hatte.

    Simon Thiriet

  • Die versprochene Lohnerhöhung bleibt aus

    Der Arbeitgeber von «Espresso»-Hörer Antonio Vigliotti hat bei der Anstellung schriftlich versprochen, ihm nach einem halben Jahr eine Lohnerhöhung um 200 Franken zu gewähren. In mehreren Gesprächen wurde diese Absicht bekräftigt.

    Mittlerweile ist Herr Vigliotti über ein Jahr angestellt, die versprochene Lohnerhöhung ist aber bisher ausgeblieben.

    Laut Rechtsexpertin Doris Slongo stehen Herr Vigliotti die vertraglich abgemachten 200 Franken mehr Lohn zu. Zusätzlich kann er diesen Betrag auch rückwirkend verlangen, ab dem siebten Monat seiner Anstellung. Da der Arbeitgeber bisher versäumt hat, die Lohnerhöhung vorzunehmen, kann Herr Vigliotti sogar einen Verzugszins verlangen.

    Matthias Schmid