Ärztefehler: Wie Patienten reagieren sollen

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  • Ärztefehler: Wie Patienten reagieren sollen

    Auch im Spital können Fehler passieren. Viele liessen sich vermeiden, wenn Patienten ihre Zweifel sofort äussern würden. Doch nicht immer ist klar, ob es bei einer Komplikation um einen Fehler oder um ein normales Operationsrisiko handelt.

    Denn Komplikationen können bei Operationen immer auftreten, ohne dass der Arzt ein Fehler gemacht hat. Damit von einem Fehler gesprochen werden kann, muss dem Arzt oder der Pflegefachperson eine Sorgfaltspflichtverletzung nachgewiesen werden. Aufgrund dieser Sorgfaltspflichtverletzung muss zudem ein Schaden entstanden sein.

    Dies zu beweisen, sei schwierig, weil die Patienten aufzeigen müssten, dass der Fehler den Schaden verursacht habe, sagt Margrit Kessler von der Schweizerischen Stiftung für Patientenschutz. Pro Jahr kommen nur wenige Fälle vor Gericht. Meist einigen sich die Parteien aussergerichtlich.

    Nicole Roos

  • Teure Schweizer Internetzugänge

    In der Schweiz kostet das Surfen massiv mehr als in den Nachbarländern. Laut Preisüberwacher Stefan Meierhans bezahlt man in der Schweiz auch mit dem billigsten Angebot gut 80 Prozent mehr als bei vergleichbaren Angeboten in Österreich, Deutschland, Italien und Frankreich.

    Grund dafür sei eine fehlende Wettbewerbssituation und noch immer habe die Swisscom aufgrund ihrer früheren Monopolstellung eine marktbeherrschende Stellung, so Meierhans. Er fordert deshalb gesetzliche Anpassungen.

    Die Swisscom kritisiert an den Resultaten des Preisüberwachers, dass die höhere Kaufkraft der Schweiz nicht berücksichtigt werde. Nach anderen Studien, die das höhere Lohnnivau einberechneten, lägen die Preise in der Schweiz weltweit «im Mittelfeld».

  • Nicht einfach: Einbruchschutz in der Mietwohnung

    Sobald die Uhren von Sommerzeit auf Winterzeit umgestellt werden, warnt die Polizei vor Dämmerungseinbrüchen. Wer jedoch seine Mietwohnung gegen Einbrecher aufrüsten will, stösst schnell an Grenzen.

    Bauliche Veränderungen an Türen und Fenstern sind nur mit Einwilligung des Vermieters möglich. Kleinere Massnahmen, wie aufgeschraubte zusätzlicher Türriegel, sind laut Martin Boess von der Kriminalprävention Schweiz häufig wirkungslos. Zum Kauf empfiehlt er in erster Linie Schaltuhren, die bei Abwesenheit das Licht ein- und ausschalten. So wird potenziellen Einbrechern Anwesenheit vorgetäuscht.

    Oliver Fueter